Technische Schulden und Digitale Souveränität

Jetzt rächt sich, was wir über viele Jahre lang haben schleifen lassen. Nicht mehr abschaltbare oder wartbare Altsysteme, fehlende Dokumentation, Code, den keiner (mehr) versteht, veraltete Bibliotheken, unbekannte Komponenten – die berühmten „technischen Schulden“…

Es ist ja nicht so, als hätten wir das nicht kommen sehen. Allerdings war die Antwort oft genug, „das wird schon noch ein bisschen gehen“ – die kurzfristig günstigste Option eben.

Mit dieser Einstellung ist’s mittlerweile jedoch endgültig vorbei.

Kein Unternehmen, keine Behörde, kein Dienstleister kann sich mehr auf diesen Standpunkt stellen. Digitale Souveränität und alles, was dazu gehört, stehen ganz oben auf der Agenda. Fehlt sie, kann das schnell geschäfts- ja sogar unternehmens-kritisch werden. Deshalb braucht es jetzt Maßnahmen, die schmerzhaft aber mittlerweile alternativlos sind:

• Software-Lieferketten transparent machen
• Qualitäts- und Schwachstellenanalyse durchführen
• Infrastruktur-Stress-Test
• Wissens- und Know-How Management
• bewusst entscheiden, welche Abhängigkeiten gewünscht sind
• aktiv Resilienz einbauen
• …

Es braucht Menschen mit Sachverstand, Erfahrung, Branchen- und Marktkenntnis. Diese müssen in den Unternehmen frei geschaufelt und schnell an die genannten Themen gesetzt werden.

Und es braucht Mut und eine klare Vision der CIO/CISO’s.

Denn noch ist Zeit (ein klein wenig zumindest). Zeit zu reagieren, zu analysieren, zu handeln und die Dinge in Ordnung zu bringen.

Aber irgendwann müssen wir eben unsere Schulden zurückzahlen – auch die technischen….

#informatikersindcool#technischeschuldenmüssenweg#digitalesouveränität

P.S.: die KI wird Ihnen hierbei übrigens nicht helfen….

P.P.S.: genau das fordern auch NIS2 und DORA…. daher bin ich auch so froh, dass diese Gesetze nun endlich da sind

P.P.P.S.: Externe Ergänzung und Qualitätsbegleitung hilft