Vertragsschlüsse über Onlineplattformen und digitale Signaturen gehören zum Alltag, Smart Contracts in naher Zukunft auch. Wo Rechtsprechung für derart praxisrelevante Themen rar ist, kann man sie simulieren, um mehr Rechtssicherheit für Industrie- und Finanzunternehmen zu schaffen und Fallstricke bei der Durchsetzung im Zivilprozess zu beleuchten.
In einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützten Simulationsstudie „Smart Contracts“ der Universität des Saarlandes wurde im Rahmen des ebenfalls durch das BMWE geförderten Projekts Industrie 4.0 Recht-Testbed erstmals ein hypothetischer Fall vor einem mit echten Richtern besetzten fiktiven Gericht („Landgericht Südlingen“) unter Heranziehung eines IT-Sachverständigen vollständig durchprozessiert.
Ein Novum in Deutschland.
Wann: 18. März 2026 ab 15:00 Uhr
Wo: Jones Day, Thurn-und-Taxis-Platz 6, 60323 Frankfurt am Main
Online: Link zur Onlineteilnahme folgt
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: jonesday.frankfurt.invite@jonesday.comProgramm:
15:00 Uhr Anmeldung und Begrüßung
15:15 – 15:45 Uhr Vorstellung des (simulierten) Gerichtsverfahrens zu automatisierten Vertragsabschlüssen und Verwendung digitaler Signaturen
Peter Ittenbach, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
N.N., Plattform Industrie 4.0
Prof. Dr. Georg Borges, Universität des Saarlands
15:45 – 16.30 Uhr Aspekte der Prozessführung – Die Sicht des Anwalts und des Inhouse Juristen
Dr. Dieter Stubenhoff, Jones Day
Dr. Alexander Duisberg, Ashurst
Dr. Ulrich Keil, Schaeffler AG
16:30 – 17:00 Uhr Digitale Signaturen und Smart Contracts – Die Sicht eines IT-Sachverständigen
Wiegand Liesegang
17:00 – 17:15 Uhr Pause
17:15 – 17:45 Uhr Vertragsschluss über Onlineplattformen – Das Urteil und die Richterperspektive
Dr. Olaf Weber, Landgericht Saarbrücken
17:45 – 18:30 Paneldiskussion der Beteiligten
18:30 Uhr Get-together